Wir setzen Cookies ein, um unseren Internetauftritt bestmöglich auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz und über Cookies.
Orthomol Logo
Orthomol Logo

Orthomol Veg one
Der 1-fache Ausgleich

1-fach informieren!

Die vegane und vegetarische Ernährung liegt weiter voll im Trend, denn immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für eine vegane oder vegetarische Ernährung.

Auf unserer Seite erhältst Du nicht nur Informationen rund um die pflanzliche Ernährung, sondern auch aktuelle Gesundheitsnews, Gewinnspiele oder auch kreative Rezeptideen von Deutschlands Vegan-Koch Nr. 1 Attila Hildmann.

Veganer? Vegetarier?

Wer sich rein pflanzlich ernährt, sollte ganz besonders auf einen ausgewogenen Speiseplan achten und die kritischen Mikronährstoffe kennen, um diese entsprechend über alternative Quellen aufzunehmen.

Welche Mikronährstoffe das sein können und warum diese überhaupt wichtig sind? - Das zeigen wir Euch in unserem Erklärfilm „1-fach vegan“!

Erklärfilm 1-fach vegan

Das Jahr der Hülsenfrucht

Linsen, Erbsen und Co. sollen beim Klimaschutz helfen und die Ernährung der Weltbevölkerung verbessern. So wünschen es sich zumindest die Vereinten Nationen – und haben das internationale Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen.

Mit der Ankündigung und verschiedenen Aktionen möchte die UN den Nährwert dieser Nutzpflanzen hervorheben. Ihr hoher Eiweißgehalt macht sie zu einer wichtigen Fleischalternative. Damit könnten Erbsen, Linsen und Bohnen zu neuen Stars einer nachhaltigen Ernährung aufsteigen – und zwar weltweit.

Das Image ist schlechter als der Nährwert. In Kulturkreisen mit traditionell geringem Fleischverzehr sind Hülsenfrüchte längst ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Inzwischen sind indisches Dal (mit Linsen), pakistanische Falafel (aus Kichererbsen) und asiatische Sojaprodukte wie Tofu auch bei uns beliebt. In traditionellen deutschen Rezepten spielen Erbsen und Linsen in kräftigen Eintöpfen die Hauptrolle, während Bohnen oft als Fleischbeilage unterfordert werden.

Hülsenfrüchte gehören botanisch zur Familie der Leguminosen, zu Deutsch „Schmetterlingsblütler“. Es gibt hunderte verschiedener Sorten, aber ein ganz besonderes Talent verbindet sie alle: Mit Hilfe spezieller Bakterien an ihren Wurzeln können sie Luftstickstoff im Erdreich anreichern. So düngen sie den Boden ganz natürlich. Die UN berichtet außerdem, dass der Anbau von Leguminosen in den Entwicklungsländern häufig Kleinbauen das Überleben sichert. Hülsenfrüchte sind recht anspruchslos und können und auch auf kleinen Anbauflächen hohe Erträge liefern, außerdem lassen sie sich durch simple Trocknung gut haltbar machen. Damit stellen sie eine wichtige Basis für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung dar.

In Mitteleuropa könnte der Trend zu einer Ernährung mit weniger Fleisch und Tierprodukten den Hülsenfrüchten bei der Eroberung unserer Teller helfen: Sie enthalten besonders viel hochwertiges Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und Aminosäuren, liefern reichlich Ballaststoffe und nebenbei Vitamine und Spurenelemente.

Das Jahr der Hülsenfrüchte ist eine gute Gelegenheit, den Hülsenfrüchte einen Ehrenplatz am Esstisch zu gönnen – schließlich sind sie gesund, nachhaltig zu produzieren und lecker. Nur eine Sache sollte man noch wissen, bevor man sich auf die bunte Vielfalt stürzt: Roh sind die meisten Hülsenfrüchte giftig, das gilt ganz besonders für Bohnen.

Bild: © VRD / Fotolia.com